Eine weitläufige Grünfläche mit mehreren modernen Kapelle, darunter ein runder, dunkler Bau. Gruppen von Menschen sind in der Nähe der Gebäude zu sehen, während im Hintergrund städtische Bauwerke und ein blauer Himmel sichtbar sind. Eine weitläufige Grünfläche mit mehreren modernen Kapelle, darunter ein runder, dunkler Bau. Gruppen von Menschen sind in der Nähe der Gebäude zu sehen, während im Hintergrund städtische Bauwerke und ein blauer Himmel sichtbar sind.
Eine weitläufige Grünfläche mit mehreren modernen Kapelle, darunter ein runder, dunkler Bau. Gruppen von Menschen sind in der Nähe der Gebäude zu sehen, während im Hintergrund städtische Bauwerke und ein blauer Himmel sichtbar sind.
08.11
2026
08:40
Uhr

Erinnern für die Zukunft

Ein lächelnder Mann mit Brille trägt eine schwarze Lederjacke. Im Hintergrund sind Bäume mit herbstlichen, orangefarbenen Blättern zu sehen. Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt.

Der 9. November ist ein Datum, das viele Geschichten erzählt: von der deutschen Teilung, von Flucht und Unterdrückung, aber auch von Freiheit und dem Mut, sich gegen ein System aufzulehnen. 37 Jahre ist der Mauerfall inzwischen her. Doch wie lebendig ist die Erinnerung an die DDR heute noch? Und was können gerade junge Menschen aus dieser Geschichte lernen?

Einer, der sich genau mit diesen Fragen beschäftigt, ist Jens Mruczek. Er ist seit Anfang November neuer Pfarrer und Erinnerungsbeauftragter an der Kapelle der Versöhnung in der Berliner Bernauer Straße. Gleichzeitig übernimmt er eine besondere Aufgabe für die gesamte evangelische Landeskirche: Er soll die Erinnerungsarbeit voranbringen – und dabei auch die eigene Rolle der Kirche in der DDR kritisch aufarbeiten. Wo gibt es noch blinde Flecken? Wie lässt sich Geschichte so vermitteln, dass sie auch für die Gegenwart etwas bedeutet?

Darüber hat Viktoria Sauter-Servaes mit Pfarrer Jens Mruczek gesprochen.