Märchenbrunnen mit mehreren Wasserfontänen, die in einem runden Becken sprudeln. Die Umgebung ist von üppigem Grün umgeben, und die Szenerie strahlt Ruhe und Eleganz aus. Märchenbrunnen mit mehreren Wasserfontänen, die in einem runden Becken sprudeln. Die Umgebung ist von üppigem Grün umgeben, und die Szenerie strahlt Ruhe und Eleganz aus.
Märchenbrunnen mit mehreren Wasserfontänen, die in einem runden Becken sprudeln. Die Umgebung ist von üppigem Grün umgeben, und die Szenerie strahlt Ruhe und Eleganz aus.
10.05
2026
08:40
Uhr

Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain

Es war einmal am Friedrichshain. Am Märchenbrunnen im Volkspark werden Märchen für Kleine und Große war. Es gehört zum großen Luxus dieser Stadt, die an vielen Orten von immer mehr Armut geprägt ist - auch von Dreck und Hässlichkeit – dass sie so viel Grün hat: öffentliche Parks und Plätze – für umsonst. Mit riesigen Bäumen und Bänken, Spielplötzen und Enten. Sonne satt, für alle die nicht genug davon kriegen. Der Volkspark am Friedrichshain ist so ein Ort – und einer der wenigen, wo der Müll sich in Grenzen hält und die Stimmung friedlich ist. Fast wie im Märchen. Und die gibt es auch – direkt am Eingang sprudelt ein Brunnen – umgeben von Säulengängen und mit steinernen Märchenfiguren. Jeden Winter werden sie warm eingepackt in Holzverschläge. Im Frühjahr dürfen sie raus an die frische Luft: Rotkäppchen und Froschkönig, Wolf und Aschenputtel. Einmal rund herum und man kann sein Wissen auf die Probe stellen: Wer kennt wen? Es ist für mich der Ort, wo Frühling eingeläutet wird. Mit dem Befehl: Wasser Marsch! Und mein Herz jubelt, dass meine Stadt sich das noch gönnt trotz Finanzkrise und Spardruck    mit Finanzkrise. Dass sie Geld verjubelt, da wo`s sinnvoll ist: zum Wohlergehen der Menschen in dieser Stadt. Eine davon bin ich. In der Mittagspause ist hier mein Ort zum Auftanken: Natur so üppig wie der ganze Wonnemonat. Vogelgezwitscher ohne Ende, dazwischen die sprudelnde Fontäne. Kinderlachen, Fußballspieler, Sonnenanbeter, dazwischen hat sich jemand sein mobiles Büro eingerichtet: barfuß und mit handtuch über dem Laptop, damit er nicht abstürzt in der Sonnenhitze. Alle nebeneinander, alle glücklich, alle froh. Ein Stück Schöpfungsherrlichkeit und Paradies mitten zwischen Plattenbauten und Großstadtverkehr. Ein Garten Eden mitten im Friedrichshain. Ein Zeichen, wie wunderbar zusammenleben sein kann in einer Millionenstadt, wenn alle Rücksicht nehmen und jeder Mensch Luft zum Atmen hat. Willkommen im  Mai!   

 

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn,
der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht. 

Die Bibel, Psalm 1

Es war einmal am Friedrichshain. Am Märchenbrunnen im Volkspark werden Märchen für Kleine und Große war. Es gehört zum großen Luxus dieser Stadt, die an vielen Orten von immer mehr Armut geprägt ist - auch von Dreck und Hässlichkeit – dass sie so viel Grün hat: öffentliche Parks und Plätze – für umsonst. Mit riesigen Bäumen und Bänken, Spielplötzen und Enten. Sonne satt, für alle die nicht genug davon kriegen. Der Volkspark am Friedrichshain ist so ein Ort – und einer der wenigen, wo der Müll sich in Grenzen hält und die Stimmung friedlich ist. 
 

Eine Steinfigur zeigt eine Schneewittchen, die mit zwei Zwergen. Ein Zwerg umarmt sie, während der andere aufmerksam zu ihr blickt. Der Hintergrund ist ein schimmernder Brunnen, umgeben von Säulen und Bäumen. Die Szene vermittelt Wärme und Geborgenheit.

Fast wie im Märchen. Und die gibt es auch – direkt am Eingang sprudelt ein Brunnen – umgeben von Säulengängen und mit steinernen Märchenfiguren. Jeden Winter werden sie warm eingepackt in Holzverschläge. Im Frühjahr dürfen sie raus an die frische Luft: Rotkäppchen und Froschkönig, Wolf und Aschenputtel. Einmal rund herum und man kann sein Wissen auf die Probe stellen: Wer kennt wen? Es ist für mich der Ort, wo Frühling eingeläutet wird. Mit dem Befehl: Wasser Marsch! Und mein Herz jubelt, dass meine Stadt sich das noch gönnt trotz Finanzkrise und Spardruck    mit Finanzkrise. Dass sie Geld verjubelt, da wo`s sinnvoll ist: zum Wohlergehen der Menschen in dieser Stadt. Eine davon bin ich. In der Mittagspause ist hier mein Ort zum Auftanken: Natur so üppig wie der ganze Wonnemonat. Vogelgezwitscher ohne Ende, dazwischen die sprudelnde Fontäne. Kinderlachen, Fußballspieler, Sonnenanbeter, dazwischen hat sich jemand sein mobiles Büro eingerichtet: barfuß und mit handtuch über dem Laptop, damit er nicht abstürzt in der Sonnenhitze. Alle nebeneinander, alle glücklich, alle froh. Ein Stück Schöpfungsherrlichkeit und Paradies mitten zwischen Plattenbauten und Großstadtverkehr. Ein Garten Eden mitten im Friedrichshain. Ein Zeichen, wie wunderbar zusammenleben sein kann in einer Millionenstadt, wenn alle Rücksicht nehmen und jeder Mensch Luft zum Atmen hat. Willkommen im  Mai!  

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn, der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht. 
Die Bibel, Psalm 1