Nein, Mama! ICH WILL HIER BLEIBEN! NEIN! So schallte eine Kinderstimme vom naheliegenden Spielplatz zu mir. Die Mutter redete fast eine Viertelstunde beruhigend mit dem Kleinkind.
Wie beeindruckend, dachte ich. Nicht nur die Ruhe der Mutter, sondern auch der starke Wille des Kindes, das die Hoffnung auf ein paar weitere Spielminuten im Sandkasten noch nicht aufgegeben hatte. Es wusste genau: Hier gebe ich nicht auf. Ich stehe für meine Wünsche ein.
Wie gern würde ich bei Dingen, die mir so wichtig sind, auch mal das innere Kleinkind herauslassen: Ich will jetzt aber wirklich, dass das mit der neuen Arbeitsstelle klappt. Oder dass wir das mit der Klimakrise hinbekommen, weil die Bewahrung der Schöpfung einfach so, so wichtig ist. Vorher bin ich nicht leise!
Wo können Sie ein bisschen Hoffnungstrotz gebrauchen? Wenn das Kleinkind noch ein Mal schaukeln aushandeln konnte… Was ist Ihnen dann möglich?
Ich wünsche Ihnen viel Hoffnungstrotz! Bleiben Sie behütet!