Worte haben eine erstaunliche Kraft.
Sie können heilen oder verletzen, trösten oder verunsichern, verbinden oder trennen. Viele Redewendungen oder Sätze sprechen wir fast automatisch aus – und dennoch können sie bei anderen viel auslösen.
„Der Mensch lebt nicht von Brot allein“ – dieser Satz erinnert mich daran, dass wir nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig genährt werden wollen. Ich habe ihn schon oft gesagt, ohne mir wirklich bewusst zu machen, wie viel Tiefe und Wahrheit in ihm steckt.
Manchmal sind es gerade die kleinen, beiläufigen Worte, die einen Menschen aufrichten können: ein ehrlich gemeintes „Danke“, ein, „ich glaube an dich“, ein „schön, dass es dich gibt“. Wir wissen nie genau, wie sehr jemand solche Worte in genau diesem Moment braucht. Unsere Sprache hat das Potenzial, Licht in den Alltag anderer zu bringen – oft ohne dass wir es merken.
In der Stille der Nacht frage ich mich: Was habe ich gesagt – welche Worte haben gestärkt, welche Mut gemacht?
Möge diese Nacht uns dazu einladen, achtsam zu sprechen – mit Liebe, mit Respekt, mit dem Wunsch, zu verbinden und Hoffnung zu schenken.