Das Ende des Sommers rückt näher.
Das Ende der Ferien ist schon gewesen.
Und wenn der Urlaub vorbei ist und die Schule wieder beginnt, dann, ja dann fragen sich viele wieder, wie eigentlich ein gutes Miteinander gelingen kann.
Augustinus, ein weiser Mann, der im 5. Jahrhundert lebte, gab darauf folgende Antwort:
Miteinander reden und lachen,
sich gegenseitig Freundlichkeiten erweisen,
zusammen Feste feiern,
sich necken,
dabei einander Achtung erweisen,
mitunter sich auch streiten
- ohne Hass,
manchmal auch in den Meinungen aus einander gehen
und damit den Horizont weiten,
voneinander lernen,
die Abwesenden schmerzlich vermissen
und die Ankommenden freudig begrüßen
- lauter Zeichen der Liebe und Gegenliebe,
die aus dem Herzen kommen,
sich zeigen im Körper, im Wort, und tausend freundlichen Taten
und wie Zündstoff den Geist in Gemeinsamkeit entflammen,
sodass aus Vielheit Einheit wird.
Ein Miteinander von dem es sich heut Nacht zu träumen lohnt. Schlafen Sie gut!
Quelle: „Miteinander“ nach Augustinus. Gefunden in: Schätze aus 20 Jahren „Der andere Advent“, Andere Zeiten (Hamburg), 12014, S. 20.