Ein majestätischer, schneebedeckter Berggipfel ragt hoch in einen klaren blauen Himmel. Die Felsen sind steil und teilweise mit Nadelbäumen bewachsen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Erhabenheit und unberührter Natur. Ein majestätischer, schneebedeckter Berggipfel ragt hoch in einen klaren blauen Himmel. Die Felsen sind steil und teilweise mit Nadelbäumen bewachsen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Erhabenheit und unberührter Natur.
Ein majestätischer, schneebedeckter Berggipfel ragt hoch in einen klaren blauen Himmel. Die Felsen sind steil und teilweise mit Nadelbäumen bewachsen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Erhabenheit und unberührter Natur.
27.10
2026
21:58
Uhr

Über den Ichberg

Ein Beitrag von Merle Remler
Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 26. Oktober – 01. November Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Eine Reihe von Buchrücken steht vor einem gelben Hintergrund. Die Bücher sind in verschiedenen Farben und Größen angeordnet, mit einigen Titeln sichtbar, die in unterschiedlichem Format gedruckt sind.
rbb 88.8
Abendsegen

Gott hält den Faden

Merle Remler
Eine Hand hält eine Postkarte mit einer Ansicht der Stadt, während sie auf einem Balkon steht. Im Hintergrund sind historische Gebäude und eine Straße sichtbar, die von einer klaren Tageslichtatmosphäre beleuchtet wird. Blumen stehen im Geländer des Balkons.
rbb 88.8
Abendsegen

Noch ist Zeit für eine Postkarte

Merle Remler
Eine Nahaufnahme von einem hellen Stein, der feine Risse aufweist. Diese Risse sind von braunen Linien durchzogen, die dem Stein ein organisches Muster verleihen. Die Oberfläche hat eine glatte Textur und die Farbnuancen variieren von hell bis dunkler.
rbb 88.8
Abendsegen

Ein Riss ist nicht das Ende

Merle Remler
Eine gelbe Blume, vermutlich ein Löwenzahn, wächst zwischen Steinen. Die grünen Blätter umgeben den Blütenstiel, der senkrecht nach oben ragt. Das Bild zeigt die Widerstandsfähigkeit der Natur, da die Blume aus einem Riss im Boden blüht.
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Abendsegen

Gottes Grammatik

Merle Remler
Eine brennende, orangefarbene Kerze steht auf einer dunklen Oberfläche. Die Flamme leuchtet sanft und erzeugt eine ruhige Atmosphäre. Im Hintergrund sind unscharfe Konturen zu erkennen, die an ein Klavier erinnern.
rbb 88.8
Abendsegen

Träume im Dunkeln

Merle Remler

„Und wie nun komme ich über meinen Ichberg zu dir?“ Dieses Zitat fand ich letztens beim Blättern in meinen Unterlagen. Es stammt von Kurt Marti, einem Schweizer Dichter und Pfarrer.
Ichberg. Was für ein Wort.
Mein Ichberg ist ehrlich gesagt über den Tag manchmal erstaunlich hoch. Aufgeschichtet aus meinen Plänen, meinen Sorgen, meiner Meinung. Und natürlich aus all den Dingen, die unbedingt noch erledigt werden müssen. Und als Kirsche oben drauf der Wunsch, recht zu haben. Von dort oben hat man übrigens eine hervorragende Aussicht. Nur die anderen sieht man manchmal nicht mehr. Sie sind einfach zu weit weg. 
„Und wie nun komme ich über meinen Ichberg zu dir?“
Vielleicht gar nicht, indem ich noch höher steige. Sondern, indem ich, kurz bevor ich meine Meinung auf diesem Berg festgetreten habe, schnell den Abstieg wage. Unten wartet bestimmt jemand auf mich. Einer, der sich darauf versteht, Berge zu versetzen.
Schlafen Sie gut. Und betrachten Sie Ihren Berg einfach mal von unten.

Lit.: Marti, Kurt, zitiert nach: Aphorismen. www.aphorismen.de/suche (aufgerufen am 24. September 2026).