Es gibt Momente, in denen die Pfade vor uns verschwimmen. Die Richtung wird ungewiss, die Schritte zögerlich. Wir fragen uns: Bin ich noch richtig unterwegs? Unsicherheit gehört zum Leben. Sie macht uns vorsichtig, manchmal auch müde. Sie ist kein Zeichen von Schwäche – sondern von Tiefe. Denn wer fragt, ist wach. Wer zweifelt, sucht. Und wer sucht, ist unterwegs. Vielleicht war heute ein solcher Tag. Vielleicht fühlt sich der Weg gerade unscharf an. Dann gilt: Niemand ist allein. Auch wenn der Weg nicht sichtbar ist – es gibt Führung. Vertrauen Sie dem, was trägt, auch wenn es unsichtbar bleibt. Vertrauen Sie dem Licht, das in Ihnen leuchtet. Gott segne diesen Abend. Er gebe Ruhe für unsere Gedanken und neues Vertrauen für den Weg.
Wenn der Weg sich verliert
Ein Beitrag von
Bruder Florian Moscher