Ein lächelnder Mann in einem dunkelblauen Anzug und einer grünen Krawatte steht vor einem hellgrauen Hintergrund. Er trägt eine Brille und hat die Hände leicht vor sich. Seine Körpersprache strahlt Selbstbewusstsein und Freundlichkeit aus.
15.09
2026
06:50
Uhr

Nicht ohne mein Engagement - Andreas Ladenburger

leitet ehrenamtlich das Berliner Büro des Cusanuswerks

Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 14. – 20. September Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Porträt einer Frau mit kurzen, grauen Haaren, die eine grüne Jacke und einen schwarzen Rollkragenpullover trägt. Sie lächelt freundlich und trägt eine Brille. Der Hintergrund ist hell und unscharf, was den Fokus auf die Frau lenkt.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Nicht ohne mein Engagement - Karlies Abmeier

Ein lächelnder Mann mit kurzen, braunen Haaren trägt einen dunkelgrauen Anzug und ein hellblaues Hemd. Er steht vor einem neutralen, grauen Hintergrund und schaut direkt in die Kamera.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Nicht ohne mein Engagement - Christoph Schamberger

Eine ältere Frau mit Brille und einem Schal sitzt am Tisch in einem Tonstudio. Hinter ihr steht ein Mikrofon, und sie lächelt freundlich in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Klavier und eine Beleuchtung sichtbar.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Nicht ohne mein Engagement - Christiane Chudy

Ein Mann mit Brille sitzt lächelnd vor einem Mikrofon in einem Tonstudio. Im Hintergrund steht ein Piano, und besondere Lampen schaffen eine warme Atmosphäre. Der Mann trägt ein gestreiftes Hemd und wirkt konzentriert und freundlich.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Nicht ohne mein Engagement - Daniel Roos

Guten Morgen. Mein Name ist Andreas Ladenburger, ich bin 34 Jahre alt, verheiratet, Vater eines Sohnes und Rechtsanwalt bei der internationalen Großkanzlei Freshfields in Berlin & Düsseldorf im Bereich Konfliktlösung. Neben meinem Beruf gibt es ein Ehrenamt, das mir besonders am Herzen liegt und über das ich heute gerne sprechen möchte.

Ich engagiere mich im Cusanuswerk, der einzigen katholischen Studienförderung in Deutschland. Seit 1956 ermöglicht das Cusanuswerk jungen, talentierten Studierenden und Promovierenden ein umfassendes Stipendium. Unabhängig von ihrem Elternhaus und ihrer finanziellen Situation. Das Besondere daran ist nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern vor allem die ideelle Förderung. Seit Neuestem gibt es zudem auch eine Ausbildungsförderung, die jungen Auszubildenden zugutekommt.

Und ich habe die Ehre und die Freude, ehrenamtlich das Berliner Büro des Cusanuswerks zu leiten. Berlin ist ein Schmelztiegel der Ideen, der Kulturen und der Disziplinen. Hier treffen sich junge Menschen aus ganz Deutschland und weit darüber hinaus, um zu studieren, zu forschen und sich zu engagieren. Als Leiter des Büros bin ich sozusagen der Ankerpunkt für alle verschiedenen Gruppen des Cusanuswerks – ein Ansprechpartner, Organisator und auch Wegbereiter. 

Im Cusanuswerk kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Biographien zusammen: von der Medizin bis zur Theologie, von der Kunstgeschichte bis zur Ingenieurwissenschaft, aus ländlichen Regionen Deutschlands oder Metropolen Europas, mit ganz verschiedenen sozialen Hintergründen und politischen Anschauungen. Diese Vielfalt ist unser größter Schatz.

Meine Aufgabe besteht darin, diesen jungen Menschen Räume zu eröffnen. Dabei setze ich mich insbesondere dafür ein, dass weiterhin staatliche Mittel– sowohl im Studium als auch in der Ausbildung – zur Verfügung gestellt werden. Denn nur so können wir auch zukünftig die Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger ausbilden, die unsere Gesellschaft braucht. Es ist inspirierend zu sehen, wie sich hier Talente entfalten, Netzwerke entstehen und Freundschaften fürs Leben geknüpft werden. Zu erleben, wie aus jungen Studierenden verantwortungsbewusste Persönlichkeiten werden, die unsere Gesellschaft mitgestalten, das ist der schönste Lohn für mein Engagement. Es ist ein Beitrag zur Zukunft, der sich mehr als lohnt.