Ein Vater lehnt sich über ein Bettchen, in dem ein Baby liegt. Sie schauen sich liebevoll an, während das Baby entspannt liegt. Das Zimmer hat eine gemütliche Atmosphäre mit einem grünen Farbschema und sanften Lichtquellen. Ein Vater lehnt sich über ein Bettchen, in dem ein Baby liegt. Sie schauen sich liebevoll an, während das Baby entspannt liegt. Das Zimmer hat eine gemütliche Atmosphäre mit einem grünen Farbschema und sanften Lichtquellen.
Ein Vater lehnt sich über ein Bettchen, in dem ein Baby liegt. Sie schauen sich liebevoll an, während das Baby entspannt liegt. Das Zimmer hat eine gemütliche Atmosphäre mit einem grünen Farbschema und sanften Lichtquellen.
01.09
2026
21:58
Uhr

An mein Kind

Ein Beitrag von Juliane Rumpel
Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 31. August – 06. September Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Eine silhouette einer Person mit weit ausgestreckten Armen vor einem Sonnenuntergang. Im Hintergrund ist eine Stadtlandschaft zu sehen, die von der goldenen Farbe des Sonnenlichts erleuchtet wird. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Hoffnung.
rbb 88.8
Abendsegen

Zwiegespräche mit Gott

Juliane Rumpel
Vier Personen stehen Rücken an Rücken auf einem Hügel und betrachten den Sonnenuntergang. Sie umarmen sich und schauen in die Ferne, während warmes Licht die Szene erleuchtet. Die Landschaft hinter ihnen ist hügelig und bewaldet.
rbb 88.8
Abendsegen

Echte Freunde

Juliane Rumpel
Ein Kind hält einen bunten Stift in der Hand und zeichnet auf ein Blatt Papier. Die Hand ist grün gefärbt, offensichtlich vom Malen. Der Tisch ist mit Farbspritzern und weiteren Malutensilien bedeckt.
rbb 88.8
Abendsegen

Verbotene Vögel

Juliane Rumpel
Ein strahlender Sonnenball steht hoch am blauen Himmel, umgeben von wenigen, sanften Wolken. Die Helligkeit der Sonne vermittelt ein Gefühl von Wärme und klarer Tageslichtatmosphäre.
rbb 88.8
Abendsegen

Trinkt blau!

Juliane Rumpel
Eine Hand hält ein prismatisches Glas vor ein Auge. Durch das Glas ist das Auge deutlich sichtbar, während der Hintergrund unscharf bleibt. Die Atmosphäre vermittelt einen Eindruck von Reflektion und introspektiver Betrachtung.
rbb 88.8
Abendsegen

Kleine Selbsterforschung

Juliane Rumpel

Und immer wieder, ganz egal, wie schnell die Erde sich auch dreht, und immer wieder und dafür sei Gott sehr gedankt, kommen Kinder auf die Welt, egal, wie wild und wüst sich grad das Leben anfühlt.

Und immer haben Eltern Wünsche, was aus diesen Kindern werden soll, so auch Mascha Kaléko. Sie schreibt diese Verse „An mein Kind“:

Dir will ich meines Liebsten Augen geben

Und seiner Seele flammenreiches Glühn.

Ein Träumer wirst du sein und dennoch kühn

Verschloßne Türen aus den Angeln heben.

 

Wirst ausziehn, das gelobte Glück zu schmieden.

Dein Weg sei frei. Denn aller Weisheit Schluß

Bleibt doch zuletzt, dass man hienieden

All' seine Fehler selbst begehen muss.

 

Ich kann vor keinem Abgrund dich bewahren,

Hoch in die Wolken hängte Gott den Kranz.

Nur eines nimm´ von dem, was ich erfahren:

Wer du auch seist, nur eines - sei es ganz!

 

Ach hätten doch alle Kinder dieser Welt, Eltern, die sich so wunderbar liebevoll poetische Gedanken um die Zukunft ihrer Söhne und Töchter machen. Davon will ich träumen heute Nacht – schlafen Sie gut.

 

Quelle: Mascha Kaléko: „An mein Kind“, aus: Verse für Zeitgenossen, Reinbek 1975, S. 32f.