Ein Sonnenuntergang über dem Wasser, mit orangefarbenen und goldenen Tönen. Im Vordergrund liegen durch das Wasser glitschige, moosbedeckte Steine, während eine große Bergformation auf der linken Seite sichtbar ist. Der Himmel ist teilweise bewölkt und strahlt warmes Licht aus.
20.10
2026
21:58
Uhr

Gott ist unendlich schnell und unendlich langsam zugleich

Ein Beitrag von Magdalena Kiess
Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 19. – 25. Oktober Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Der Sonnenuntergang beleuchtet mehrere Laternen mit runden Glaskugeln, die sanft leuchten. Im Hintergrund fliegt ein Vogel silhouettenhaft durch den orangefarbenen Himmel.
rbb 88.8
Abendsegen

Beten

Magdalena Kiess
Eine herrliche Panoramaansicht zeigt mehrere Vulkane, die über einer dichten Wolkendecke thronen. Der Himmel strahlt in warmen Farben der Abenddämmerung, während die Sonne hinter den Bergen untergeht. Die Szenerie vermittelt ein Gefühl von Ruhe und natürlicher Schönheit.
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Abendsegen

Beschleunigung | Ewigkeit

Magdalena Kiess
Eine fröhliche Tänzerin in buntem Kostüm mit strahlendem Lächeln und auffälligem Federschmuck steht im Mittelpunkt der Szene. Sie tanzt mit erhobenen Armen, umgeben von weiteren Tänzern in ähnlichen, farbenfrohen Outfits. Die Stimmung ist lebhaft und feierlich.
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Abendsegen

Rituale

Magdalena Kiess
Das Bild zeigt eine Ansammlung von zwölf Teekannen, die auf einem weißen Regal angeordnet sind. Die Kannen variieren in Farbe und Design, einige sind traditionell, andere modern. Sie sind in vier Reihen zu je drei Kannen angeordnet.
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Abendsegen

„Gönne dich dir selbst“

Magdalena Kiess
Eine Frau sitzt an einem Tisch im Freien, umgeben von Bäumen. Sie trägt einen Hut und blickt auf etwas in ihren Händen. Auf dem Tisch stehen Obst, ein Glas und eine Teekanne. Eine sanfte, lichtdurchflutete Atmosphäre umgibt die Szenerie.
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Abendsegen

Den Tag loslassen

Magdalena Kiess

Heute wieder nichts geschafft. Nur gehetzt und gerannt und – schwupps – schon ist der Tag vorbei. Wenn ich gestresst bin, merke ich es zuerst daran, dass ich meine Umgebung kaum noch wahrnehme. Ich spüre schlechter, wie es meinen Liebsten geht, bin weniger kreativ, nehme das Leben mit deutlich weniger Humor. Hektische Phasen rauschen einfach durch – hinterher weiß ich oft kaum noch, was eigentlich passiert ist. Ruhige Zeiten dagegen bleiben mir in Erinnerung. Ein Urlaub zum Beispiel oder ein ausgelassenes Fest ohne Stress.

Interessant, dass die Bibel Gott als unendlich schnell beschreibt – tausend Jahre sind für ihn wie ein Tag, heißt es da mal (2. Petrus 3,8) – und zugleich als unendlich langsam. Das spüren wir schon eher. Er lässt uns warten, er erfüllt Wünsche nicht sofort. Und auch Jesus selbst war dreißig Jahre lang einfach nur da, bevor sein sichtbares Wirken so richtig begann.

Warum ist Gott wohl so? Vielleicht, weil Liebe langsam ist. Geduldig. Einen langen Atem braucht. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!