Klar an den eigenen Werten festhalten, das konnte der Jesuit Rupert Mayer. Heute am 3. November, ist sein Gedenktag. Pater Rupert Mayer setzte sich als Arbeiterpriester für Arme und Zuwanderer ein. Im ersten Weltkrieg diente er als Feldgeistlicher. Als er einen Verwundeten schützen wollte, wurde er selbst schwer verwundet und verlor ein Bein.
Pater Rupert Mayer warnte früh vor den Gefahren durch die aufkommenden Nationalsozialisten. Dementsprechend war er ihnen ein Dorn im Auge. In seinem Reden und Handeln fühlte sich der widerständige Seelsorger nur Gott und seinen Gläubigen verpflichtet. Das brachte ihm mehrfach Predigtverbote ein. Schriftlich bekräftigte er, dass er sich nicht daran halten werde. Auch sieben Monate Einzelhaft im KZ Sachsenhausen konnten den Pater nicht beugen.
Wie wird man so standhaft? Vielleicht war es neben einem tiefen Glauben auch seine Berufung, an der er nie gezweifelt hat.
Für heute wünsche ich Ihnen eine gute Nacht!