Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes in priestlicher Kleidung, einschließlich einer weißen Stola. Er hat einen ernsten Gesichtsausdruck und trägt kurzes, dunkles Haar. Der Hintergrund ist schattig und dunkel gehalten, wodurch der Fokus auf der Person liegt.
03.11
2026
21:58
Uhr

Rupert Mayer

Ein Beitrag von Evelyn Christel
Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 02. – 08. November Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Eine junge Frau mit langen, lockigen Haaren trägt einen weißen Kittel und eine Schutzmaske. Sie steht mit gekreuzten Armen in einem Raum, der wie eine Arztpraxis aussieht. Der Hintergrund zeigt einen Schreibtisch mit einem Laptop und anderen medizinischen Utensilien.
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Abendsegen

In der Notaufnahme

Evelyn Christel
Eine Frau sitzt an einem Tisch und näht, während eine Kerze in der Nähe leuchtet. Sie trägt ein Kopftuch und hat einen konzentrierten Ausdruck. Der Raum ist schwach beleuchtet, was eine ruhige, intime Atmosphäre schafft.
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Abendsegen

Zeit der Stille

Evelyn Christel
Das Bild zeigt den Berliner Fernsehturm, der durch einen historischen Backsteinbogen sichtbar ist. Der Turm hat eine charakteristische kugelförmige Spitze und ist von einem blauen Himmel umgeben. Im Vordergrund sind grüne Blätter eines Baumes zu erkennen.
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Abendsegen

Franziskaner in Berlin

Evelyn Christel
Eine ältere Frau sitzt an einem Bett und liest ein Buch. Ein schlafendes Kind liegt auf dem Bett mit einem ruhigen Gesichtsausdruck. Die Szene strahlt Wärme und Fürsorglichkeit aus, während die Dunkelheit des Raumes eine intime Atmosphäre schafft.
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Abendsegen

Gute-Nacht-Geschichten

Evelyn Christel
Zwei dekorative Vögel aus Keramik sitzen nebeneinander auf einem Regal. Beide tragen gestrickte Mützen in Grau und Weiß. Die Vögel haben eine rustikale Oberflächenstruktur und sind in natürlichen Farben gehalten, was eine gemütliche Atmosphäre vermittelt.
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Abendsegen

Wir und die Geschöpfe

Evelyn Christel

Klar an den eigenen Werten festhalten, das konnte der Jesuit Rupert Mayer. Heute am 3. November, ist sein Gedenktag. Pater Rupert Mayer setzte sich als Arbeiterpriester für Arme und Zuwanderer ein. Im ersten Weltkrieg diente er als Feldgeistlicher. Als er einen Verwundeten schützen wollte, wurde er selbst schwer verwundet und verlor ein Bein. 

Pater Rupert Mayer warnte früh vor den Gefahren durch die aufkommenden Nationalsozialisten. Dementsprechend war er ihnen ein Dorn im Auge. In seinem Reden und Handeln fühlte sich der widerständige Seelsorger nur Gott und seinen Gläubigen verpflichtet. Das brachte ihm mehrfach Predigtverbote ein. Schriftlich bekräftigte er, dass er sich nicht daran halten werde. Auch sieben Monate Einzelhaft im KZ Sachsenhausen konnten den Pater nicht beugen. 

Wie wird man so standhaft? Vielleicht war es neben einem tiefen Glauben auch seine Berufung, an der er nie gezweifelt hat. 

Für heute wünsche ich Ihnen eine gute Nacht!