Kurz vor dem Schlafengehen lässt der Tag noch einmal Revue passieren, was gewesen ist:
Als er Morgen hieß, war alles noch ein wenig unscharf und zerknittert. Doch je heller es wurde und nach dem Frühstück lösten sich die ersten Falten, der Bus kam erfreulich pünktlich und die Kollegin war nicht mehr krank.
Als sein Name Mittag wurde, gabs in der Kantine endlich mal wieder etwas Vernünftiges zu Essen, dazu ein super lustiges Gespräch mit dem Kollegen. Und als man ihn mit Nachmittag ansprach, war er selbst erstaunt, was alles auf dem „Geschafft“-Stapel gelandet war.
Da konnte der Nachmittag gut in die Zeit mit dem Kids starten, erst Fußballplatz, dann Mathehausaufgaben, eine Runde UNO – und schon war der Name des Tages Abend und nicht nur in seiner Wohnung kehrte Stille ein.
Jetzt, da der Tag sich in Nacht verwandelt, bittet er leise für sich und für dich, dass der morgige Tag wieder so gelingt wie heute – in kleinen Schritten, ganz behutsam, mit Zuversicht und auf Hoffnung hin.
Gute Nacht und bleiben Sie behütet.