19.11
2025
21:58
Uhr

Frischer Brötchenduft

Joggen mit dem Gefühl von Geborgenheit

Wenn ich morgens meine Joggingrunde drehe, komme ich an einer Bäckerei vorbei. Es ist schon ein wenig gemein, denn es weht jeden Tag ein Duft von frisch gebackenen Brötchen über die Straße. Der Duft zeichnet in meinem Kopf sofort ein Bild von einem gemütlichen Frühstück. Mit dem Gefühl von Geborgenheit. So ein Brötchenduft spricht nicht nur das körperliche Bedürfnis nach Nahrung an, sondern ist auch etwas für die Seele. 

Eine, die diese Verbindung von Körper und Seele kannte, war die Heilige Elisabeth von Thüringen. Sie verschenkte nicht nur Brot, sondern auch Liebe, Fürsorge und Würde. Ihr Leben war ein lebendiges Zeugnis gelebter Nächstenliebe – oft verborgen und leise, aber wirksam wie ein Duft frischer Brötchen. Auch wir können für andere da sein, indem wir kleine Gesten der Fürsorge schenken. Nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe. Denn wo Brot geteilt wird, wird auch Hoffnung geteilt.