Menschen sehnten sich zu allen Zeiten nach dem Segen Gottes. Immer wieder wollten sie dieses Zusage Gottes spüren. Im Neuen Testament wird berichtet, wie Eltern ihre Kinder daher zu Jesus bringen möchten, um sie segnen zu lassen.
Die Jünger Jesu wollen die Kinder und Eltern erst wieder wegschicken, aber Jesus weist sie zurecht und ruft die Kinder zu sich. Er nimmt die Kinder in die Arme und segnet sie.
Auch heute noch wünschen sich viele Eltern noch den Segen für Ihre Kinder. Es ist gegründet auf dem Vertrauen, dass Gott an ihrer Seite ist, wenn die Kinder ihren Weg ins Leben beginnen.
Zum Segnen gehört auch oft eine erfahrbare Geste. Im katholischen Kontext ist es das Kreuzzeichen. Durch die Handlung bei den Segensworten können wir diese auch spüren. Sich gegenseitig mit einem Kreuzchen auf die Stirn zu segnen, kann die Nähe Gottes im Alltag sichtbar machen. Ich lade Sie ein an diesem Abend ganz bewusst das Kreuzzeichen mitzumachen, wenn Sie es möchten:
So segne uns in dieser Nacht, der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Amen.