Tischabendmahl
02.04
2026
21:58
Uhr

Gründonnerstag

Ein Beitrag von Michael Dürschlag

Heute war der letzte Abend Jesu mit seinen Freunden.

Sie sitzen zusammen und feiern Pessach – Gott hat sein Volk einst aus der Sklaverei geführt und die Freiheit wird gefeiert 

Daran erinnern sie sich in dieser Nacht.

 

Brot wird gebrochen. Der Becher geht von Hand zu Hand.

 

Und Jesus sagt fast unvermittelt in den milden Frieden des Abends:

Dieses Brot ist mein Leib. Dieser Wein ist mein Blut.

 

Freundschaft liegt in diesem Moment im Raum – Gemeinschaft, die nährt wie das tägliche Brot.

Doch die Nacht wird schwer. Im Garten Gethsemane ringt Jesus mit seiner Angst. Er weint, er greint – so erzählen es alte Überlieferungen. Darum nennen manche diesen Tag auch den „greinenden / GRÜN Donnerstag.

 

Der Sturm steht bevor.

Und doch bleibt das Mahl.

Bis heute erinnern wir uns im Abendmahl daran: an Freundschaft, an Gemeinschaft, an eine Liebe, die sogar durch den Tod trägt.

Vielleicht liegt darin der Segen dieses Abends – im Brot, das wir teilen, die Gemeinschaft, die uns hält.

Wenn alles wacklig und zum Weinen wird. 

Wünsche ich Ihnen von Herzen 

 

Kommen Sie gut durch diese Nacht. Gott segne Sie.