Eine Person steht in einem dunklen Raum vor einem großen Fenster. Das Fenster ist hell erleuchtet und zeigt eine klare Sicht, während die Silhouette der Person deutlich sichtbar ist. Eine Person steht in einem dunklen Raum vor einem großen Fenster. Das Fenster ist hell erleuchtet und zeigt eine klare Sicht, während die Silhouette der Person deutlich sichtbar ist.
Eine Person steht in einem dunklen Raum vor einem großen Fenster. Das Fenster ist hell erleuchtet und zeigt eine klare Sicht, während die Silhouette der Person deutlich sichtbar ist.
04.04
2026
21:58
Uhr

Karsamstag

Ein Beitrag von Michael Dürschlag

Die Vorsilbe „Kar“ ist ganz altes deutsch und bedeutet: Klage und schwarz.

Und genau so fühlt sich dieser Tag an.

Jesus ist tot. Alles schwarz und doch 

Die Welt geht weiter. 

Der Frühling zeigt seine schönsten Blüten, die Sonne scheint, die Vögel singen. Und doch liegt über allem eine Traurigkeit wie ein dunkler Mantel.

Innen und außen passen nicht zusammen! 

 

Ich kenne solche Tage. Mit Gefühlen tiefer Trauer 

An denen sich alles nach innen spült

Wie in ein schwarzes fallendes Nichts.

 

Diese Kar - Tage sind verbunden mit Gräbern,

an denen ich stand oft nicht einmal weinen konnte. Manchmal musste ich mir Hilfe suchen, um aus dieser Dunkelheit wieder herauszufinden.

Und manchmal geschah etwas anderes: Die Tränen kamen einfach. Und mit ihnen löste sich langsam der schwere Mantel.

Vielleicht gehört auch das zum Glauben:

Die dunklen Tage nicht überspringen müssen.

Im – „alles nicht so schlimm!“ - sondern sie zu lassen 

im Vertrauen darauf, dass 

die Trauer nicht für immer bleibt.

Wünsche ich Ihnen 

 

Kommen Sie gut durch die Nacht. Gott segnet Sie.