Jane Goodall, die Verhaltens-und Naturforscherin wurde nicht nur wegen Ihrer Forschungen über die Schimpansen in Tansania berühmt, mit denen sie zusammenlebte. Durch ihre Erfahrungen mit den Tieren und der Natur wurde sie auch zu einer engagierten Klimaschützerin und Friedensbotschafterin. Sie fuhr durch die ganze Welt und hielt Vorträge vor ganz verschiedenen Menschengruppen. Kinder lagen ihr besonders am Herzen. Trotz der vielen Katastrophen und Probleme auf unserer Erde wird sie als
„Hoffnungsbotschafterin“ bezeichnet. Auf die Frage, was sie selbst glaube, warum sie so genannt würde, antwortete sie: “Ich habe keine Ahnung...vielleicht spüren sie einfach, dass ich wirklich daran glaube, was ich sage. Ich erkläre ihnen...die Fakten, weil sie die hören müssen.“ Und dann spricht sie von den Gründen für ihre Hoffnung: dass wir die Welt noch verändern können, wenn wir uns zusammentun. Dadurch würde den Menschen klar, dass auch sie etwas bewirken können, dass sie eine Aufgabe haben und ihrem Handeln Sinn verleihen können. Hoffnung bedeutet, trotz der Schwierigkeiten daran zu glauben, dass Veränderung möglich ist. Eine ruhige Nacht und morgen ein hoffnungsvolles Erwachen.
Zitat: Jane Goodall, Douglas Abrams „Das Buch der Hoffnung“, 1. Auflage, Deutsche Erstausgabe November 2021, Wilhelm Goldmann Verlag München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Str. 28, 81673 München