Wenn es noch nicht so richtig Frühling ist, der Winter aber schon seine Stiefel angezogen und sich auf die Berge zurückgezogen hat, beginnt für mich eine Zeit des Wartens.
Ich kann Ihnen nicht sagen, worauf.
Morgens, nach dem Aufstehen, mache ich eine Runde durch den Garten und schaue, ob es über Nacht angekommen ist: das, worauf ich warte.
Abends, wenn ich aus dem Fenster schaue, hoffe ich, zu sehen, was ich morgens noch nicht gesehen habe.
Vielleicht ist es der Frühling, von dem ich erhoffe, dass er eines Abends um die Ecke gucken und mir zuzwinkern wird.
Vielleicht ist es auch die Hoffnung darauf, dass alles wieder gut werden kann – trotz der Krisen, die uns momentan erschüttern.
Vielleicht ist es die Hoffnung darauf, dass ich eines Morgens einen Stein in meinem Garten finde – und dahinter ein leeres Grab. Ein bisschen Ostern schon heute.
Schlafen Sie gut! Und lassen Sie uns darauf vertrauen, dass das, worauf wir warten, bereits unterwegs ist – und Gott längst schon am Werk.