Eine silhouette einer Person mit weit ausgestreckten Armen vor einem Sonnenuntergang. Im Hintergrund ist eine Stadtlandschaft zu sehen, die von der goldenen Farbe des Sonnenlichts erleuchtet wird. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Hoffnung.
02.09
2026
21:58
Uhr

Zwiegespräche mit Gott

Ein Beitrag von Juliane Rumpel
Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 31. August – 06. September Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Vier Personen stehen Rücken an Rücken auf einem Hügel und betrachten den Sonnenuntergang. Sie umarmen sich und schauen in die Ferne, während warmes Licht die Szene erleuchtet. Die Landschaft hinter ihnen ist hügelig und bewaldet.
rbb 88.8
Abendsegen

Echte Freunde

Juliane Rumpel
Ein Kind hält einen bunten Stift in der Hand und zeichnet auf ein Blatt Papier. Die Hand ist grün gefärbt, offensichtlich vom Malen. Der Tisch ist mit Farbspritzern und weiteren Malutensilien bedeckt.
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Abendsegen

Verbotene Vögel

Juliane Rumpel
Ein strahlender Sonnenball steht hoch am blauen Himmel, umgeben von wenigen, sanften Wolken. Die Helligkeit der Sonne vermittelt ein Gefühl von Wärme und klarer Tageslichtatmosphäre.
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Abendsegen

Trinkt blau!

Juliane Rumpel
Eine Hand hält ein prismatisches Glas vor ein Auge. Durch das Glas ist das Auge deutlich sichtbar, während der Hintergrund unscharf bleibt. Die Atmosphäre vermittelt einen Eindruck von Reflektion und introspektiver Betrachtung.
rbb 88.8
Abendsegen

Kleine Selbsterforschung

Juliane Rumpel

Zwiegespräche mit Gott führen nicht wenige Menschen.

Wenn etwas schief gelaufen ist oder etwas besonders schön war, wenn die Weltlage mich verzweifeln lässt oder eine Entscheidung mir besondere Freude macht, im Zwiegespräch kann ich das alles vor Gott bringen.

Auch früher schon taten Menschen das. Und von manchen sagt man, sie hätte sogar eine Antwort bekommen. Ein Volkslied aus Umbrien zeugt von einem Zwiegespräch zwischen einem Mönch und seinem Schöpfer:

 

Weinend sagte Franziskus von Assisi eines Tages zum Herrn: Ich liebe de Sonne und die Sterne. Ich liebe Klara und ihre Schwestern. Ich liebe das Herz der Menschen und alle schönen Dinge.

Herr, du musst mir verzeihen, denn nur dich sollte ich lieben.

Lächelnd antwortete der Herr: ich liebe die Sonne und die Sterne. Ich liebe Klara und ihre Schwestern. Ich liebe das Herz der Menschen und alle schönen Dinge.

Mein Franziskus, du musst nicht traurig sein, denn das alles liebe auch ich!

 

Mal sehen, welche Antworten Gott heute Nacht für mich bereithält. Gute Nacht!

 

Quelle: Ein Volkslied aus Umbrien. Gefunden in: Schätze aus 20 Jahren „Der andere Advent“, Andere Zeiten (Hamburg), 12014, S. 87.