Ich scrolle durch Social Media. Nach 5 Minuten mache ich genervt mein Handy aus. Denn die Perfektion, die mir entgegenschlägt, nervt mich. Jeder zeigt die beste Version von sich selbst und schnell hat jeder eine Meinung. Scheitern wirkt wie ein Makel, Ausprobieren wie ein Risiko.
Petrus, ein Weggefährte von Jesus, verspricht groß — und scheitert kläglich. Dreimal verleugnet er Jesus. Wir kennen das: Vorsätze, die nicht halten. Beziehungen, die schwierig bleiben. Die momentane Fastenzeit ist kein Perfektionsprogramm. Für mich ist sie ein Raum zum Ausprobieren. Auch zum Scheitern. Petrus wird nicht einfach weggeklickt. Er bekommt einen neuen Anfang. Genau darin liegt die Einladung: Nicht aufzugeben, nur weil es nicht sofort gelingt und perfekt ist.
Gott, ich habe heute Fehler gemacht. Hilf mir, gnädig mit mir selbst zu sein und morgen es noch einmal zu versuchen. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Nacht.