Jedes Mal, wenn ein neuer Monat beginnt, so wie heute, hoffe ich, dass es keine schlechten Nachrichten mehr gibt, Menschen nicht mehr in Angst vor Kriegen leben müssen und alle Krisen überwunden sind. Das kann naiv klingen, aber ich möchte Hoffen. Hoffnung ist kein Gefühl, das immer da ist. Sie wächst dort, wo ihr Raum gegeben wird. So wie Jesus‘ Mutter Maria. Sie sagt ‚Ja‘ zu einer Schwangerschaft, obwohl sie die Folgen nicht überblicken kann. Hoffnung beginnt klein. Nicht als naives Wunschdenken, sondern als bewusste Entscheidung. Hoffnung beginnt dort, wo wir nichts mehr erwarten.
Heute Abend hat das schon nicht geklappt, die Nachrichten haben eher meine Hoffnungslosigkeit gefüttert. Schade, vielleicht morgen?
Gott, stärke heute Abend meine Hoffnung, weil sie klein geworden ist. Stärke auch morgen meinen Blick auf das, was Hoffnung trägt. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Nacht.