Selten wird wohl noch so viel gesungen und Musik gehört wie in den Weihnachtstagen. Mich hat ein Lied getragen, dass vom Nachhausekommen erzählt. Driving home for Christmas.
Neben der Musik ist Weihnachten ja auch geprägt vom hin- und herfahren. Die einen fahren dorthin, wo sie dereinst herkamen und die andern empfangen die Kinder in den inzwischen viel zu großen Häusern, das sich Weihnachten endlich wieder mit Leben füllt.
Wohl dem, der weiß, wo sein Zuhause ist. Wohl der, die Weihnachten weiß, wohin gehen und bei wem ankommen. Das Lied ist von Chris Rea. Aber mal ganz ehrlich? Eigentlich ist es von Gott selbst. Gott kam heut nachhause. In der vergangenen Nacht kam er an, wo er eigentlich zuhause ist: Hier auf Erden, hier zwischen den Menschen, hier in dieser vollkommen unvollkommenen Welt.
Ich hab mir vorgenommen, ihm einen schönen Platz zu bereiten, einen Ort an dem er sich wohlfühlt. So macht man das dort, wenn jemand nachhause kommt, oder?
Jetzt geh ich schlafen und träum davon, dass Gott zu mir nachhause kommt. Gute Nacht?