Haben Sie heute schon Danke gesagt? Haben Sie heute schon gebetet und Gott für Ihr Frühstück gedankt? Und für den guten Schlaf in der Nacht?
Im Lukasevangelium erfahren wir von einem Menschen, der sich bei Gott für dessen Hilfe bedankt hat:
„Einer aus der Gruppe kam zurück, als er es merkte, und lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor Jesus nieder und dankte ihm“. (Lukas 17,15+16)
Einer von zehn Leprakranken. Sie hatten nur noch eine Chance, als Jesus kam. Der Ruf war ihm längst vorausgeeilt: Einer, der Wunder tut. Einer, der heilt. „Wird er auch uns retten?“ Und sie riefen von Ferne. Und Jesus bleibt stehen und hört auf sie. Und sagt ihnen nur das eine: „Geht hin zum Priester und lass euch die Heilung bestätigen!“
Und sie glaubten Jesus und liefen los. Und noch auf dem Weg realisierten sie, dass er sie geheilt hatte.
Und dann? Ja, was macht man, wenn einem geholfen wurde? Wenn man wieder in die Gemeinschaft kann, man wieder arbeiten darf, dem Hobby nachgehen kann, wenn die Isolation vorbei ist?
Ab ins Leben! Und neun von zehn Geheilten sprangen ins Leben zurück und holten alles nach, was sie nur konnten. Und vergaßen das Eine, nämlich Gott Dankeschön zu sagen.
Nur einer kam zu Jesus zurück und bedankte sich für die Heilung. Wo aber sind die anderen geblieben?
Gott ist erstaunt über seine Menschenkinder, die er täglich versorgt.
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, uns bei Gott zu bedanken? Sind wir so verwöhnt? Wir nehmen alles so selbstverständlich hin.
Der Eine hat´s begriffen und sagt „Dankeschön!“
Und Jesus sagt: „Steh auf und geh hin – dein Glaube hat dir geholfen! Ja, du darfst weiterleben – als jemand, der das Heil Gottes durch mich erlebt hat. Wer mir vertraut, der darf leben, ewig leben.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie Gott Danke sagen. Damit Ihnen die entscheidende Hilfe Gottes nicht entgeht!