Eine Luftaufnahme zeigt zwei geisterhafte Schiffe, die teilweise von Bäumen bewachsen sind, die aus dem Wasser ragen. Das Wasser ist klar und blau, während die Bäume grün leuchten. Schatten der Schiffe und Bäume spiegeln sich auf der Wasseroberfläche wider.
21.08
2025
06:50
Uhr

Happy End trotz Schiffbruch

Ein Beitrag von Johannes Schumacher

Wohin geht´s in diesem Urlaub und in diesen Sommerferien? Oder sind Sie bereits unterwegs?
Manche zieht´s ja ans Mittelmeer zu einer Reise auf einem Traumschiff. 
Die Apostelgeschichte in der Bibel erzählt eine spannende Geschichte, die sich auf dem Mittelmeer – von Kreta nach Rom – zugetragen hat.
Allerdings nicht mit einem Luxusliner sondern auf einem Segelschiff. Dieses gerät in schwere Turbulenzen:
„Da aber viele Tage weder Sonne noch Sterne schienen und ein gewaltiges Ungewitter uns bedrängte, war all unsre Hoffnung auf Rettung dahin“ (Apostelgeschichte 27,20).

Und einer war darunter, der an Jesus Christus glaubte. Einer, der den Sohn Gottes, das Auge im Sturm, kannte: Paulus – unter 275 anderen.
Paulus fährt nicht freiwillig mit. Für ihn ist es keine Traumreise, sondern sowieso schon ein Albtraum: Er ist als Gefangener unterwegs nach Rom, wo ihm vor dem kaiserlichen Gericht der Prozess gemacht werden soll.

Paulus weiß, dass es mehr gibt als das irdische Leben. Mehr als Urlaub und Arbeit. Er rechnet mit einem Leben nach dem Tod. Er vertraut Jesus, der gesagt hat: 
„In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden!“ (Johannes 14,33).

Aber auch Paulus hat Angst. Doch in der Nacht wird er vom Engel Gottes ermutigt, der ihm die Rettung der ganzen Schiffsbesatzung zusagt.
Am nächsten Morgen versucht Paulus, den Mitreisenden Mut zu machen: Diese haben bereits resigniert und sich in ihr drohendes Schicksal ergeben.
Als Paulus aber das Brot nimmt, Gott für das Essen dankt und isst, erwachen bei allen wieder die Lebensgeister und auch sie stärken sich.

Schließlich gibt´s tatsächlich das Happy-End: Trotz Schiffbruch kommen alle mit dem Leben davon und erreichen das rettende Ufer.

Ich wünsche Ihnen, dass sie in den Stürmen des Alltags Jesus - das Auge im Sturm – erleben. Und ihm dann im Kreise anderer für seine Hilfe danken!