Eine Hand mit einem auffälligen Ring hält einen Stift und zeigt auf einen Kalender, der den Monat November anzeigt. Im Hintergrund liegen weitere Blätter. Die Umgebung besteht aus einer Holzoberfläche.
05.10
2026
06:50
Uhr

Hoffnung am Montag

Ein Beitrag von Doris Leisering
Dies ist eine Sendung aus der Staffel vom 05. – 11. Oktober Alle Beiträge aus der Staffel finden sie hier:
Eine Person in einem weißen Bademantel hält zwei Smartphones in den Händen. Auf dem Bildschirm eines Handys sind eine Sprechblase und eine Anzeige für 1000 Herzen zu sehen, was auf Kommunikation und Interaktion hinweist.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Können wir bitte normalisieren, dass …

Doris Leisering
Ein Mann in einem Anzug steht mit geballter Faust da. Seine Haltung deutet auf Entschlossenheit oder Aggression hin. Der Hintergrund ist neutral und verstärkt den Fokus auf die Person und die Faust.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

7. Oktober

Doris Leisering
Ein Anker mit Kette liegt im Vordergrund, während das glitzernde Wasser im Hintergrund sichtbar ist. Segelboote sind in der Ferne zu sehen, und eine felsige Küste ergänzt die Szenerie. Der Himmel ist klar und sonnig.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Hoffnungsanker für Landratten

Doris Leisering
Eine Wiese im Morgenlicht, bedeckt mit Tautropfen, die im Sonnenlicht funkeln. Die Grashalme sind grün und frisch, während der Hintergrund sanft vermischt mit dunklen grünen Bäumen ist. Die Atmosphäre vermittelt einen ruhigen und natürlichen Moment.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Endlich Freitag

Doris Leisering
Blick durch ein großes, rundes Rohr nach oben, wo blauer Himmel und einige Wolken sichtbar sind. Der innere Rand des Rohrs ist aus grauem Beton. Hoffnung.
Radio 3
Worte auf den Weg / Worte für den Tag

Wo Leben ist, ist auch Hoffnung

Doris Leisering

Montagmorgen, der Blick in den Kalender: Die Woche ist schon voll, bevor sie richtig angefangen hat. Und irgendwo zwischen Terminen und To-do-Listen frage ich mich: Wo soll ich dafür eigentlich die Zeit und Energie hernehmen? Wenn „unmöglich“ und „sinnlos“ zusammenkommen, wird daraus ganz leicht „hoffnungslos“. Dann fühlt sich selbst der Montag wie ein hoffnungsloser Fall an.

Gerade an solchen Tagen mache ich mich oft auf die Suche nach Hoffnungsmomenten. Nach irgendetwas, das mir beim Wandern durch den Alltagsdschungel Orientierung gibt, wenn ich den Wald vor Bäumen nicht sehe.

An solchen Tagen hole ich mir gern Rat bei Menschen, die Erfahrung haben mit Alltagsdschungel und Sinnsuche. Ich frage sie – manchmal persönlich, manchmal im übertragenen Sinn –, was ihnen in einer ähnlichen Situation geholfen hat. Und die weisesten von ihnen sagen mir: Versuch es nicht allein, sondern wende dich an den, der über alles den Überblick hat. Der für seine Weisheit sprichwörtlich gewordene König Salomo drückte es so aus: „Vertraue [Gott] von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf dein eigenes Urteilsvermögen. Achte auf ihn, was immer du tust, dann ebnet er dir den Weg.“  

Der weise König sagt mir also: „Im Leben ist es wie beim Wandern – deine Blickrichtung ist entscheidend. Wenn du nur auf deine Füße schaust, verläufst du dich garantiert. Du brauchst einen besseren Orientierungspunkt. Schau immer wieder nach oben – hinauf zum Himmel. Bei einer Wanderung musst du dich am Stand der Sonne orientieren, um die richtige Richtung zu finden. Auf deinem Weg durchs Leben ist der Blick nach oben, zu Gott, das, was dich im Alltag auf Kurs hält. Und übrigens: Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle.“

Ich bin dem weisen König Salomo dankbar für seinen guten Rat. Er macht mir tatsächlich Hoffnung, dass nicht einmal der schlimmste Tag ein hoffnungsloser Fall ist. Und ich möchte diese Woche gern noch weitere „himmlische Hoffnungsmomente“ entdecken. Wenn Sie mögen, kommen Sie doch mit!