Montagmorgen, der Blick in den Kalender: Die Woche ist schon voll, bevor sie richtig angefangen hat. Und irgendwo zwischen Terminen und To-do-Listen frage ich mich: Wo soll ich dafür eigentlich die Zeit und Energie hernehmen? Wenn „unmöglich“ und „sinnlos“ zusammenkommen, wird daraus ganz leicht „hoffnungslos“. Dann fühlt sich selbst der Montag wie ein hoffnungsloser Fall an.
Gerade an solchen Tagen mache ich mich oft auf die Suche nach Hoffnungsmomenten. Nach irgendetwas, das mir beim Wandern durch den Alltagsdschungel Orientierung gibt, wenn ich den Wald vor Bäumen nicht sehe.
An solchen Tagen hole ich mir gern Rat bei Menschen, die Erfahrung haben mit Alltagsdschungel und Sinnsuche. Ich frage sie – manchmal persönlich, manchmal im übertragenen Sinn –, was ihnen in einer ähnlichen Situation geholfen hat. Und die weisesten von ihnen sagen mir: Versuch es nicht allein, sondern wende dich an den, der über alles den Überblick hat. Der für seine Weisheit sprichwörtlich gewordene König Salomo drückte es so aus: „Vertraue [Gott] von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf dein eigenes Urteilsvermögen. Achte auf ihn, was immer du tust, dann ebnet er dir den Weg.“
Der weise König sagt mir also: „Im Leben ist es wie beim Wandern – deine Blickrichtung ist entscheidend. Wenn du nur auf deine Füße schaust, verläufst du dich garantiert. Du brauchst einen besseren Orientierungspunkt. Schau immer wieder nach oben – hinauf zum Himmel. Bei einer Wanderung musst du dich am Stand der Sonne orientieren, um die richtige Richtung zu finden. Auf deinem Weg durchs Leben ist der Blick nach oben, zu Gott, das, was dich im Alltag auf Kurs hält. Und übrigens: Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle.“
Ich bin dem weisen König Salomo dankbar für seinen guten Rat. Er macht mir tatsächlich Hoffnung, dass nicht einmal der schlimmste Tag ein hoffnungsloser Fall ist. Und ich möchte diese Woche gern noch weitere „himmlische Hoffnungsmomente“ entdecken. Wenn Sie mögen, kommen Sie doch mit!