Ein mystischer Wald mit hohen, schlanken Kiefern. Sanfte Lichtstrahlen durchdringen das dichte Blätterdach, creating eine friedliche Atmosphäre. Der Boden ist mit trockenem Laub und grünem Gras bedeckt.
19.01
2026
06:50
Uhr

Montagmorgen

Ein persönlicher Blick auf Vorsätze, Ruhepausen und Vertrauen in Gott als Wegbegleiter durch die neue Woche

Ein Beitrag von Frank Peter Bitter

Es ist wieder soweit! Es ist Montag! Für mich geht ein geruhsames Wochenende zu Ende. Arbeit, lästige Pflichten und ein Arztbesuch stehen an. Oft fällt es mir schwer, mich aus dem Bett zu quälen. Besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit. Wie schön waren doch die Tage kurz nach Weihnachten und dem Jahreswechsel. Einfach mal nichts tun. Und doch - das neue Jahr fühlt sich gut an. So einiges habe ich mir vorgenommen. Mehr Sport, gesündere Ernährung, ausgedehnte Spaziergänge am Lehnitzsee bei Oranienburg. Nun ja. Es ist bereits wieder ein bisschen her, seitdem ich meine Vorsätze beschlossen habe anzugehen. Jetzt könnte ich jammern und klagen und sehnsüchtig nach dem Wochenende schmachten. Dennoch. Ich bleib´ dabei: Ich möchte aufbrechen, neu anfangen, meinen Körper mit meinem Geist und Herz in Einklang bringen. Ich möchte meine Zeit mit lieben Menschen verbringen, sei es im Theater in Berlin oder bei Spaziergängen durch die Wälder Brandenburgs. Auch Zeit mit mir selbst will ich verbringen, indem ich lese oder einfach nichts tue. Ohne mir vorwerfen zu müssen, Zeit zu vertrödeln. Oft werden wir - jedenfalls geht es mir so - doch davon bestimmt, dass wir ständig etwas zu erledigen haben, „ohne Fleiß kein Preis“, unentwegt Leistung erbringen müssen, damit es uns - angeblich - gut geht. Und doch tut mir eine innere Gelassenheit in all meinem Tun gut. Jesus sagt einmal: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet“. Weiter sagt er: „Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen, und euer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel kostbarer als sie?“ Das hört sich ziemlich provokant an in unseren Ohren. Das soll es auch. Für mich haben die Worte etwas mit Gottvertrauen zu tun. Ich darf vertrauen und glauben, dass Gott für mich sorgen will. Ist das nicht ein schöner Gedanke an diesem Montagmorgen! 

Lassen Sie sich von Gott behüten, dann kann der Montag ein Aufbruch und ein guter Neuanfang in die neue Woche werden!