Ein Paar Füße in roten Schuhen liegt entspannt auf einer Hängematte. Im Hintergrund ist ein blauer Himmel mit einigen Wolken zu sehen. Die Hängematte ist aus einem hellen Stoff, der locker hängt. Ein Paar Füße in roten Schuhen liegt entspannt auf einer Hängematte. Im Hintergrund ist ein blauer Himmel mit einigen Wolken zu sehen. Die Hängematte ist aus einem hellen Stoff, der locker hängt.
Ein Paar Füße in roten Schuhen liegt entspannt auf einer Hängematte. Im Hintergrund ist ein blauer Himmel mit einigen Wolken zu sehen. Die Hängematte ist aus einem hellen Stoff, der locker hängt.
23.07
2025
21:58
Uhr

Nichts tun

Ein Beitrag von Viktoria Hellwig

Ich habe neulich versucht, nichts zu tun. Also: wirklich nichts. 

Kein Handy. Kein Podcast im Hintergrund. Kein „Ich schau nur mal kurz“. 

Es war erstaunlich schwer. Nach wenigen Minuten hat mein Kopf angefangen, sich zu beschweren. Ob ich nicht noch Wäsche machen müsste. Ob ich nicht endlich diese E-Mail schreiben sollte. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich innerlich einen Zeitplan für den nächsten Tag erstellt habe – während ich angeblich „nichts“ tat. Vielleicht sind wir es einfach nicht mehr gewohnt, leer zu sein. Still zu sein. Unproduktiv. Wir messen den Wert unserer Tage oft daran, wie viel wir geschafft haben. Wie effizient wir waren. Selbst die Pausen haben inzwischen ein Konzept: Power-Nap, Digital Detox, Achtsamkeitsübung. Hauptsache, sie bringen was. 

 

Aber manchmal – und das lerne ich gerade – bringt nichts auch etwas. 

Denn im Nichts entsteht Raum. Raum für Gedanken, die nicht auf To-do-Listen stehen. Für Gefühle, die keinen Namen haben. Für das, was sonst untergeht im Lärm der Welt. 

 

Geh in die Nacht mit Ruhe im Herzen, 

lass los, was war, und atme frei. 

Morgen ist ein neuer Anfang!