Ein Vogel sitzt auf einem Stein. Er hat ein geflecktes Gefieder und eine charakteristische Haube. Der Hintergrund zeigt einen klaren blauen Himmel, der eine ruhige und friedliche Atmosphäre vermittelt. Der Vogel wirkt aufmerksam und ist in einer stabilen Position. Ein Vogel sitzt auf einem Stein. Er hat ein geflecktes Gefieder und eine charakteristische Haube. Der Hintergrund zeigt einen klaren blauen Himmel, der eine ruhige und friedliche Atmosphäre vermittelt. Der Vogel wirkt aufmerksam und ist in einer stabilen Position.
Ein Vogel sitzt auf einem Stein. Er hat ein geflecktes Gefieder und eine charakteristische Haube. Der Hintergrund zeigt einen klaren blauen Himmel, der eine ruhige und friedliche Atmosphäre vermittelt. Der Vogel wirkt aufmerksam und ist in einer stabilen Position.
17.09
2025
21:58
Uhr

Zwiegespräch mit einer Lerche

Ein Beitrag von Frank Küchler

Eine Woche auf der Insel Hiddensee im Mai. Ich bin auf den Spuren von Künstlern, die gerne auf der Insel gelebt haben. Zum Beispiel der Dichter Gerhart Hauptmann.  Auf der Insel  schrieb er ein Gedicht. Es heißt „Mondscheinlerche“. 

Augenzwinkernd spricht der Dichter die Lerche an, dessen Gesang er hört. Auch ich würde manchmal zu gerne wissen, was die Vögel mit ihrem Gesang gerade zu sagen haben. Also tritt der Dichter in ein fiktives Zwiegespräch mit der Lerche ein. In der Dichtung ist ja vieles möglich! 

„Lerche, sprich, was singst du nur

um die Mitternachtsstunde?

Dämmer liegt auf Meer und Flur 

und im Wiesengrunde.“

 

Die Lerche antwortet: 

 

„Will ich meinen Lobgesang 

Halb zu Ende bringen,

muss ich tag- und nächtelang

singen, singen, singen!“ (1)

 

Gerhart Hauptmann liebte Hiddensee. Und so hat er den Ausdruck dieser Zuneigung der Lerche in den Mund gelegt. Doch wer weiß, vielleicht ist der Gesang der Lerche ja auch ein Lobgesang für den Schöpfer oder einfach ein Ausdruck von Lebensfreude?! Beides liegt für mich nahe beieinander. 

Eine gute Nacht mit Gottes Segen!